Optospherics – „Wertschätzung“

Für die Serie Optospherics werden Stimmungen und Atmosphären von Räumen aufgezeichnet um diese für psychosomatische Prozesse nutzbar zu machen. Die Aufzeichnungen folgen den Gesetzen der Homöopathie und verwandter esoterischer Methoden um Präparate zu schaffen, die Haltungen wie  Ausgeglichenheit, Wertschätzung und Ähnliches zu bewirken.

Das Projekt lässt sich auf die Logik der Esoterik ein und transferiert sie in den Kontext der Kunst. Dadurch entsteht eine Verfremdung, die einlädt über unsere Vorstellungen von wissenschaftlichen,  gesellschaftlichen und menschlichen Werten nachzudenken.

Für das optosphärische Präparat „Wertschätzung“ werden Atmosphären der Linzer Kunsträume, aufgenommen und zu einem hochpotenten Komplex verschüttelt.

raumschiff

Raumschiff, Pfarrplatz 18

informierung afo

Architekturforum, Herbert-Bayer-Platz 1

 

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Galerie des Kunstvereins OÖ, Landstraße 31

 

Viele Leute Kopie

Galerie viele Leute, Pfarrplatz 4

 

Genius Loci C6

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www.optospherics.jimdo.com

Im September 2015 war Johanna Wögerbauer als Artist in Resident im Egon Schiele Art Centrum in Krumau in einem Atelier des Landes Oberösterreich.

Für die Dauer des Aufenthalts wollte Johanna Wögerbauer das Ambiente des Ortes Krumau einer künsterlischen Befragung unterziehen, die über das Visuelle hinausgeht. Eine Technik, die die Fotografie nocht transzendiert. Denn der Genius Loci kann nicht  allein auf die sichtbare Ebene reduziert werden. Darum suchte Johanna Wögerbauer nach ein weitergehendes Medium, einem Trägerstoff, der auch das Magische erfassen kann, und fand eine Lösung  in der Alternativmedizin: Globuli.

Johanna Wögerbauer entwickelte ein Objekt, das geeignet schien die Atmosphäre von der Umgebung in ihr inneres Zentrum zu leiten und ließ es von einem Glasbläser hergestellen. Die These lautete, dass mit Hilfe dieses Objekts – dem Informator –  Globuli, die sich im Inneren des Objektes befanden, durch optische und atmosphärische (optosphärische) Prozesse mit der „Information“ der Umgebung aufladen werden können.

Mit diesem Informator hat Johanna Wögerbauer in Laufe des September an verschiedenen Orten in Krumau Globoli einer optosphärischen Information unterzogen. Die entstandenen Globuli wurden in kleinen Röhrchen abgefüllt und nach dem Prinzip der Homöpathie kategorisiert und beschrieben. Die fertigen Produkte wurden am Marktplatz von Krumau den Passanten zum Kauf und zur Diskussion angeboten. Ausserdem wurde eine Webseite erstellt, auf der die Homöopathischen Mittel beschreiben und verkauft werden: www.optospherics.jimdo.com

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Landessonderaustellung Gallneukirchen – Projektbeschreibung

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Hilfe: Lebensrisken und Lebenschancen

Soziale Herausforderungen wie Armut, Krankheit, Behinderung oder Leben am Rand der Gesellschaft werden in der Landessonderausstellung 2015 mit Hilfe von Texten, Illustrationen und Installationen begreifbar, einfühlbar und verstehbar gemacht. Das System der sozialen Sicherung das die LSA zeigt basiert auf der Idee einer Gesellschaft, deren Pflicht es ist, sich um Menschen in Problemlagen anzunehmen.

Johanna Wögerbauer hat die Ausstellung mit  ihren Illustrationen mitgestaltet.

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Zeichentouren – Projektbeschreibung

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Zeichentouren sind Wanderungen, vornehmlich durch Stadtgebiete, mit kleinen Stopps, bei denen nach thematischen Spielregeln Zeichnungen angefertigt werden. Zeichentouren sind mithin also eine aktionistische Form zur Auseinandersetzung mit Stadt und Stadtlandschaft. Die Zeichnungen sind zugleich Praxis und Dokumentation eines Wahrnehmungs- und Aneignungsprozesses.

 Die Idee zu diesen Spaziergängen entstand im September 2013 in Zürich. Seither sind bereits viele Touren gegangen worden.

Kunsthaus Aussersihl – Projektbeschreibung

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Dieses Projekt entstand während eines Aufenthaltes als Artist in Residence im  Rotationsatelier des Kunstvereins Aussersihl von 01.09.-30.09.2013 in Zürich. Ziel des Projekte war eine neue Methoden der Stadtaneingung zu entwickeln, die auf der Tätigkeit des Zeichnens beruht und gleichzeitig Dokumentation und urbane Praxis ist.

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Das Zeichnen vor Ort hat sich unter dem Schlagwort „Urban Sketching“ als weltweite Kulturbewegung entwickelt. Das Projekt „Zeichentouren“ exeriementiert mit den Möglichkeiten des Urban Sketching, in dem es den Fokus vom Endergebnis der Zeichnung auf den Prozess des Zeichnens selbst verschiebt.
Nach dem Vorbild der Walkingbewegung entstand eine Performance der Stadtaneignung in einem intuitiven persönlichen Rhythmus, der gleichzeitig, der Stadt auch etwas zurückgibt, indem man beim Prozess des Zeichnens teil des Stadtgeschehens wird.

Rund um das Projekt fanden große und kleine Events im OG 9 statt, wie Atelierbegehungen, eine Zeichentour mit Kindern oder ein lunch time talk.

Heroes of Tourism – Projektbeschreibung

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„Heroes of Tourism“ ist eine Intervention in der Festung Hohensalzburg, bei der ein Bauwerk aus historischen Kanonenkugel, das an sich keine Widmung hatte, zu einem Monument zu Ehren der Helden des Tourismus erklärt wurde.

Dieses neugeschaffene Monument spielt in seiner Rhetorik auf die Gedenkmonumente für Kriegsverluste an und stellt die Menschenbewegung des Tourismus mit ironischer Überhöhung in einen dramatischen Maßstab.
Dabei blieb offen, wer sich als „Held des Tourismus“ fühlen durfte. Abgekämpfte BesucherInnen, die sich bei brütender Hitze über den Burgplatz schleppten sind ebenso inbegriffen wie das strapazierte Personal der Burgeinrichtungen.
Das Monument diente außerdem als Beobachtungsposten, von dem aus die Touristenströme die beobachtet werden konnten.

Managermalbuch – Projektbeschreibung

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„Manager sind Menschen, die wichtig sind und viel arbeiten müssen. Damit sie dabei nicht sich selbst und die Welt kaputt machen, kannst du ihnen einen Engel schicken. Male die Bilder bunt an und schenke sie Menschen die viel arbeiten müssen.“

So lautet der Klappentext des Mangermalbuchs, er spricht in in  naivem Tonfall  ein weitverbreitetes Phänomen unserer Zeit an.
Die kompromisslose Ökonomie des Wachstums schafft eine  fordernde Arbeitswelt, die für viele eine Überforderung ist.

Das Burn out ist mehr als ein individueller Erschöpfungszustand, es ist zum Symbol der immer schneller werdeneden Welt geworden. Vielleicht spiegeln sich darin die Heldenmythen unserer Zeit?
Das Projekt „Managermalbuch“ wehrt sich gegen den Druck der Arbeitswelt und bietet entscheunigende, gemütliche Malrunden als Gegenmaßnahme an.

Malrunden gab es in Linz im Institut für erweiterte Kunst und in Prambachkirchen. Das Malbuch selbst wurde für ein Jahr im Lentos-Shop und in der Buchhandlung Alex in Linz angeboten.

Paper Girl

Papergirl -“ the art of giving art“- ist ein urbanes, unkommerzielles Kunstprojekt das seine Anfänge in Berlin genommen. Papergirl sammelte Einsendungen um sie später als „Zeitungsrolle“ per Fahrradbote an zufällige Passanten zu verschenken. Darum ist das einzige Einreichkriterium auch, dass die Werke rollbar sein müssen.

Die Vernissage von Papergirl Linz war am 20.02.2014. Verschenkt werden wird am 8. März, denn Papergirl Linz ist eine Tochter von Feminismus&Krawall.

Mein Mangermalbuch ist dabei!

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Lunch-time Talk und offenes Atelier

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Lunch-time Talk, 29. September 2013

OG9 Küche, Lagerstrasse 98, Zürich
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Liebe Freunde und Interessierte

Wir freuen uns sehr, am kommenden Sonntag im Rahmen der offenen Ateliers in der Stadt Zürich / Lokalgenial einen Lunch-time Talk mit Johanna Wögerbauer ankündigen zu können.

Johanna Wögerbauer gibt einen kurzen Einblick in ihre Praktik des UrbanSketching. Mit ihrer Art des Zeichnens auf Stadtwanderungen, allein oder in Gruppen, beansprucht sie den öffentlichen Raum und entwickelt alternative Modelle der Stadtaneigung. Im Atelier entsteht daraus ein dreidimensionales Organigramm ihrer Wahrnehmungen in Zürich.

Johanna Wögerbauer ist zur Zeit artist-in-residence im Rotationsatelier bei uns im OG9.

Programm:

13h – Kürbis-Linsensuppe mit Brot

13:20 – 14h Präsentation und Diskussion

Damit wir sicher sind, dass es für alle genung zu Essen hat, bitte anmelden: mirjambuergin@hotmail.com / 076 452 69 60 oder verica@kovacevska.net.

Wir freuen uns Euch zu sehen

Mirjam, Vera und Johanna

Rotationsatelier Kunsthaus Aussersihl / Zürich

01.09.-30.09.2013 bin ich in Zürich im Rotationsatelier des Kunstvereins Aussersihl zu Gast. Hier der Ablauf der Ereignisse innerhalb des Ateliers.

27.09.2013 — Das Objekt ist fertig. Für die Tage des offenen Ateliers ist eine Aktion rund um den Tisch und die Zeichungen geplant.

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26.09.2013

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13.09.2013 — der Verekhrslärm macht mir zu schaffen. Ich habe, da ich mich auf sonst nichts konzentieren konnte, also die Züge gezählt:

in 15 min (am 13.09.2013 von 14.30 bis 14.45) fuhren 28 Züge vorbei. Das macht 1,9 Züge pro Minute oder alle 32 Sekunden ein Zug…

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12.09.2013 — Im Rahmen des Projektes Quartierwandel, bei dem die Bewohner einer Stadtregion Zürichs die Möglichkeit haben, Kulturbetriebe ihrer Umgebung zu besichtigen, hatte ich heute Abend Besuch in meinem Atelier. Es ergab sich ein angeregter Austausch, den ich sehr genossen habe.

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aktueller Zustand des Ateliers 11.09.2013

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die ersten Bilder von meinem Atelier:

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Schmuckkästchentour / Zürich

Gleich zu Beginn meines Aufenthalts in Zürich habe ich die UrbanSketcher Zürich kontaktiert, um mit Ihnen gemeinsam auf eine Tour zu gehen. Jetzt endlich ist es zu einem Termin gekommen.

Bei Postkartenwetter haben wir jene Orte von Zürich abgegangen, die viel und gerne besucht werden.

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Maria hat mir auch eine Zeichnung für mein Objekt zur Verfügung gestellt. Danke schön!

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Züri z´Fuess

Wie schon angekündigt war ich am 20.09. mit Lerjentours auf eine Route rund ums Wasser unterwegs.

Die Tour rund ums Wasser ist die 23. Ausgabe von Stadtwanderungen, die unter dem Titel Züri z´Fuess vom Tiefbauamt der Stadt Zürich herausgegeben worden sind. Treffpunkt war an der Limmat, vor dem Stadtmuseum und die Route führte uns, den (Ab-)Wässern folgend mit einem kleinen Abstecher in die Altsadt bis an den See hinauf.

Es war schwierig während der Tour zu zeichnen, weil ich dabei die Erklärungen verpasste, ich habe also bald mit dem Zeichnen aufgehört.

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Als „Autogramm“ bekomme ich eine Skizze der Wasserläufe von Marie-Anne Lerjen persönlich …

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Vor dem OG9 / Zürich

Am 17.09.2013 war ich mit einer Gruppe von SchülerInnen der Schule Aussersihl (Zürich) vor dem OG9, auf der Baustelle der zukünftigen Europaallee zeichnen. Wir starteten in der Hohlstraße, bei der Schule, machten einen Rundgang durch die Räume des OG9, bereiteten die Ausrüstung vor und machten uns schließlich auf zum Zeichnen.

Die SchülerInnen bekamen die Aufgabe ihre Umgebung gut zu beobachten und das zu zeichnen, was sie sehen und beobachten können. Als besondere Spielregel galt: wir zeichnen liegend.

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